Camping auf dem Mond: Vor- und Nachteile

Die nächste Campingsaison steht an und leidenschaftliche Camper stehen schon längst wieder am Reißbrett: Wo soll es hingehen? Urlaub in heimischen Gefilden? Oder eine längere Anfahrt auf sich nehmen und den Urlaub im sonnigen Kroatien genießen? Oder doch lieber in die Berge? See? Meer? Italien? Spanien? Frankreich? Österreich? Die Möglichkeiten sind schier endlos. Wir von PiNCAMP haben uns gefragt: Was könnte denn der Geheimtipp für 2020 werden? Unsere (nicht ganz so ernstgemeinte Idee): Camping auf dem Mond. Wir haben uns informiert und dir die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

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Camping auf dem Mond: Die Vorteile

Klar, erstmal klingt so ein Campingtrip mit Wohnmobil oder Wohnwagen zum Mond erstmal stressig. Aber du wirst auch mit tollen Vorteilen belohnt, die du auf der Erde so vielleicht nicht findest.

Vorteil 1: Längerer Urlaub

Wer 10 Tage Urlaub einreicht, der bekommt 10 Tage Urlaub. Stimmt so? Nicht unbedingt. Denn 1 Tag auf dem Mond entspricht in etwa 29,5 Tagen auf der Erde. Heißt: Mit 10 Tagen Urlaub kommst du auf 295 Tage Urlaub auf dem Mond. Ob dein Chef allerdings von der Argumentation begeistert ist, wenn du nach fast einem Jahr wieder ins Büro kommst, können wir dir natürlich nicht garantieren.

Vorteil 2: Romantik pur

Physikalische Gesetze machen’s möglich: Auf dem Mond hast du eine viel klarere Sicht. Das in Verbindung mit der Tatsache, dass am Himmel rund doppelt so viele Sterne zu sehen sind, ist die beste Voraussetzung für romantische Stunden zu zweit (siehe Vorteil 1: diese Stunden sind auch noch ganz schön lang).

Vorteil 3: Viel Platz

Der vielleicht größte Vorteil – Camping auf dem Mond ist (noch!) ein Geheimtipp. Die Stellplätze sind unparzelliert und du kannst dich frei ausbreiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass du auf dem Weg in deinen Camper über den Grill eines Nachbars stolperst, ist eher gering.

Derzeit haben wir leider noch keine Campingplätze auf dem Mond in unserer Datenbank. Wir arbeiten aber mit Nachdruck daran.

Camping auf dem Mond: Die Nachteile

Die Vorteile haben dich vielleicht überzeugen können, den Mond als ein attraktives Reiseziel in Betracht zu ziehen. Doch sei gewarnt: es gibt auch ein paar Haken an der Sache.

Temperaturschwankungen

Wir kennen es alle und Clueso hat sogar ein Lied darüber gesungen: Vier Jahreszeiten an einem Tag. Morgens schneits, auf einmal scheint die Sonne und am Nachmittag regnet es schon wieder. Der Mond setzt da nochmal einen drauf: Hier schwanken die Temperaturen zwischen -160°C und +130°C.

Nichts für FKK-Freunde

Ganz schlechte Nachricht für alle, die im Campingurlaub gerne die Hüllen fallen lassen: Auf dem Mond musst du leider durchgängig einen Raumanzug tragen, der die Luftzufuhr regelt. Braun wirst du also eher nicht werden, dafür gibt es aber auch keine Bräunungsstreifen.

Solange das mit dem nackten Camping auf dem Mond noch nicht funktioniert, kannst du ja mal einen Blick auf unsere FKK-Campingplätze auf dem Planet Erde werfen.

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Günstig geht anders

384.400 Kilometer sind es zum Mond. Ein Gutes hat das: Ob man nun in Kiel oder München sitzt, macht den Kohl nicht fett. Der Nachteil: Rund 60.000 € könnten pro Tour für Sprit fällig werden. Von Fahrzeugschäden durch Kometenstaub ganz zu schweigen. Außerdem schweigen viele Anbieter von Wohnmobilen auch darüber, inwiefern ihre Fahrzeuge weltraumtauglich sind.

Der lange Fahrtweg hat dich dann doch abgeschreckt? Dann wirf doch erstmal einen Blick auf unsere Campingplätze in Deutschland.

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Artikel von Jan Auer

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