Camper Stories

Bordeaux und die Bucht von Arcachon

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„Ihr müsst uns unbedingt besuchen kommen!“, fleht unsere Freundin Sina schon seit einer Weile. Sina lebt mit ihrem französischen Freund in Bordeaux und will uns unbedingt ihre neue Heimat zeigen. Wie gut, dass Bordeaux nur eine Autostunde vom Atlantik entfernt liegt. So genießen wir nicht nur Kultur und Zeit mit Freunden in der neuntgrößten Stadt Frankreichs, sondern auch Sonne und Meer in der Bucht von Arcachon. Als begeisterte Camper suchen wir uns einen Campingplatz direkt an der Dune du Pyla.

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Campingplatz vom Fußballprofi

Ein Fußballprofi als Campingplatz-Betreiber? Tatsächlich! Der aktive französische Nationalspieler Mathieu Valbuena besitzt zusammen mit seiner Familie den Platz Pyla Camping, auf dem wir uns ein Mobilheim mieten. Der Campingplatz liegt direkt an der größten Wanderdüne Europas, der Dune du Pyla. Interessante Beobachtung: Einige Mobilheime sind zur Hälfte im Sand versunken und werden von der Düne regelrecht überrollt. Dass die Düne pro Jahr zwischen einem und fünfeinhalb Meter wandert, ist so spür- und sichtbar. Unser Mobilheim ist zum Glück (noch) von den Sandmassen verschont und wir verbringen darin ein paar erholsame Tage. Den berühmten Fußballer treffen wir während unseres Aufenthalts übrigens nicht an.

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Sonnenuntergang hinter der Dune du Pyla

Immer wieder sinken wir in den weichen Sand ein, als wir die Düne besteigen. Der schweißtreibende Aufstieg lohnt sich und wir werden mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt. Das Beste an unserem Ausgangspunkt vom Pyla Camping aus: Wir sind abseits der Touristenmassen und schauen der untergehenden Sonne ungestört zu.

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La Pinasse Café

Ein toller Ausblick bietet sich uns von der Terrasse des Restaurants ‚La Pinasse Café‘. Mit Blick auf die Dune du Pyla und die Austernbecken von Cap Ferret genießen wir ‚la formule du marché‘ (ein wöchentlich wechselndes Menu) und ein Glas Wein.

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Bordeaux mit dem Rad

Bordeaux erkunden wir mit dem Fahrrad. An einer der zahlreichen Fahrradstationen leihen wir uns ein Rad - die Nutzung ist bis zu 30 Minuten kostenlos. Besonders die Rue Notre Dame im Szeneviertel Chartrons hat es uns angetan. Hier machen wir einen Stopp und bummeln durch die Boutiquen. Wenige Minuten später sind wir wieder an der Uferpromenade der Garonne – dem Drahtesel sei Dank!

Text und Bilder von: Meike Minges

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