Camping in Litauen

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Besonderheiten zum Camping in Litauen

Litauen ist eine wahre Perle des Baltikums, die sich am besten im Rahmen eines Roadtrips erkunden lässt. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann seinen Standort wechseln und von den Stränden an der Ostsee über den Berg der Kreuze bei Siauliai bis hin zur barocken Architektur von Vilnius vieles kennenlernen. Die weiten Wiesen- und Waldlandschaften im Hinterland verlocken dabei zu Radtouren und Ausritten mit dem Pferd. Zahlreiche Campingplätze in Litauen, aber auch Bauernhöfe bieten geführte Ausflüge mit den Tieren an. Bemerkenswert sind die vielen idyllischen Seen und Moorgebiete in Naturparks wie Grazutes und Labanoro an der Grenze zu Weißrussland und Lettland.

Anreise

Mit dem Auto geht es von Deutschland aus quer durch Polen. Wer aus Süddeutschland, Hessen oder Rheinland-Pfalz kommt, nutzt am besten die A4 nach Dresden und fährt in Görlitz über die Grenze. Von Breslau aus geht es hinauf nach Warschau. Reisende aus Norddeutschland wählen in der Regel die Verbindung über Berlin nach Warschau. Alternativ können Reisende der Ostseeküste folgen, müssen dabei jedoch das russische Gebiet Kaliningrad weiträumig umfahren. Nach Litauen gelangen die Urlauber über einen kleinen Korridor zwischen Russland und Weißrussland, der sich von Suwalki nach Marijampole erstreckt. Hier verläuft bereits die berühmte Via Baltica, die bis nach Estland reicht. Kaunas, Litauens zweitgrößte Stadt, ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt. Hier zweigen die Straßenverbindungen an die Küste und nach Vilnius ab. Von Berlin nach Litauen sind es etwa 1.000 km. Hamburg liegt 1.300 km, Köln 1.500 km und München ebenfalls etwa 1.500 km vom Reiseziel entfernt. Bei der Fahrt durch Polen wird auf manchen Autobahnen Maut verlangt. In Litauen sind die Straßen dagegen kostenfrei.

Reiseziele in Litauen

Litauen bietet zum Camping vielseitige Möglichkeiten, die von Ferien am Ostseestrand bis hin zu Angel- und Radtouren in den Seen- und Sumpfgebieten von Nationalparks wie dem Dzukijos reichen. Sehenswert sind mittelalterliche Städte wie Vilnius und uralte Burgen wie in Trakai.

Kurische Nehrung

Die lang gezogene Insel vor der Küste von Klaipeda ist das bekannteste Reiseziel Litauens. Berühmt sind allem voran die Dünen, die zu Wanderungen und Entdeckungstouren einladen. Gut ausgebaute Küstenwege verlocken zum Radfahren. Im Hochsommer lässt es sich in der Ostsee baden. Im Städtchen Nida ist das Sommerhaus des deutschen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann eine Attraktion.

Vilnius

Die Hauptstadt von Litauen ist mit ihrer italienisch inspirierten Barockarchitektur eine echte Besonderheit im Baltikum. Ihr Zentrum fasziniert mit Prunkbauten wie der Universität und klassizistischen Gebäuden wie der Kathedrale. In Vilnius' Umgebung gehören die Campingplätze Trakais zu Litauens besten. Feriengäste haben hier mehrere Seen vor der Tür ihres Wohnmobils und können das historische Schloss besichtigen.

Druskininkai

Im südlichen Memelland gelegen, ist Druskininkai Litauens bekanntester Kurort. Der Name des Städtchens rührt von den salz- und mineralhaltigen Quellen in der Region her. Diese entfalten im Thermalbad ihre heilsame Wirkung. Zudem nennt Druskininkai ein einzigartiges Indoor-Skizentrum sein Eigen. Eingerahmt wird der Kurort vom Nationalpark Dzukijos mit seinen mystischen Moor- und Sumpflandschaften.

Beste Reisezeit

Die meisten Urlauber entscheiden sich zwischen Mai und Ende September für Camping in Litauen. Dann sind die Temperaturen angenehm warm, um an frischer Luft diversen Aktivitäten nachzugehen. Wer baden möchte, reist im Juli und August an. Die Außentemperaturen liegen dann meist über 20 Grad Celsius – das Wasser ist etwa 19 Grad Celsius warm. In den Seen im Inland zeigt das Thermometer etwas höhere Werte an. Für Sightseeing sind die Mai- und Junitage gut geeignet. Zum längsten Tag des Jahres können Gäste zudem das baltische Mittsommerfest erleben. Im Frühjahr und Herbst sind Temperaturen von etwa 16 bis 18 Grad Celsius typisch. Ab dem November ist mit nächtlichen Minusgraden zu rechnen, die bis Anfang April anhalten.