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Besonderheiten beim Camping in Rom

Die Campingplätze in Rom liegen außerhalb des Zentrums, oft in der Nähe von Wäldern oder am mächtigen Fluss Tiber. Bekannt ist die Region für ihre malerischen Pinienwälder, die beim Camping in Rom natürlichen Schatten spenden. Auf den weitläufigen Arealen stehen Tierbesitzern zum Teil eigene Hundewiesen für die vierbeinigen Begleiter zur Verfügung.

Familien, die einen Badeurlaub mit einer Kulturreise verbinden möchten, entscheiden sich gerne für die Campingplätze am nur 30 km vom Stadtzentrum entfernten Mittelmeer. Aktive Gäste erreichen von den Campingplätzen am Fluss nördlich des Zentrums den gut ausgebauten Tiber-Radweg. Einen Urlaub in herrlicher Natur verbringen Familien, Ruhesuchende und Sportler am Lago di Bracciano, der von der Innenstadt Roms in weniger als einer Stunde Fahrzeit zu erreichen ist.

Anreise

Fast 1500 km beträgt die Distanz zwischen Berlin und Rom, von Frankfurt am Main sind etwa 1200 km und von München rund 900 km zurückzulegen. Die Anreise erfolgt über die Schweiz oder Österreich. Zu bedenken ist, dass in beiden Ländern für die Benutzung der Autobahnen Vignettenpflicht herrscht. Wer bei deutschen Automobilclubs schon vor der Abfahrt eine Vignette bestellt, spart sich den Halt nach Passieren der Grenze.

Von Frankfurt am Main führt die Route über die A6 und später die A5 nach Basel. Von hier aus geht es auf Schweizer Seite auf der A2 weiter bis zum Grenzübergang nach Italien bei Chiasso. Für eine Übernachtung sind beispielsweise die günstigen Hotels in Mailand ideal. Von hier aus sind es noch rund 570 km bis nach Rom. Als nächste größere Stadt wird Bologna erreicht.

Hier kommen auch Urlauber vorbei, die sich für die Anreise über Österreich entscheiden, und fahren zum Beispiel von München über die A8 und die A93 bis zur österreichischen Grenze bei Kufstein. Quer durch Tirol verläuft die Route auf der Brennerautobahn A13. In Italien wird diese zur A22 und führt am Gardasee vorbei über Modena nach Bologna. Die Europastraße 45 verläuft geradewegs bis nach Rom.

Gastronomie

In den römischen Restaurants werden Gerichte serviert, die in aller Welt bekannt sind, aber in der Ewigen Stadt ihren Ursprung haben. Dazu zählen die sahnigen Spaghetti Carbonara mit Speck, Ei und würzigem Käse. Schon in der Antike bestand das typische Menü aus köstlichen Vorspeisen wie der Käsepastete Moretum, gefolgt von Pasta als erstem Gang sowie Fleisch- oder Fischgerichte wie gedünstetes Kalbfleisch Saltimbocca.

Als Dessert schmeckt die kühle Eiscreme Gelato. Legendär ist auch die Kaffeekultur: Egal ob Espresso, Cappuccino, Caffé Corretto mit einem Schluss Grappa – Einheimische trinken ihren Kaffee am liebsten an der Theke der kleinen Cafés.

Beste Reisezeit

Da einige Plätze auch im Winter geöffnet haben und das Klima mild ist, ist Camping in Rom zu jeder Jahreszeit möglich. Selbst in den kältesten Monaten Dezember bis Februar erreichen die Temperaturen an sonnigen Tagen bis zu 13 Grad Celsius. Da es während der kalten Jahreszeit relativ häufig nass wird, ist ein Regenschutz empfehlenswert.

Für ausgedehntes Sightseeing eignen sich die Monate März bis Juni sowie September und Oktober mit maximalen Temperaturen zwischen 16 und 28 Grad Celsius. Im Juli und August ist es am heißesten, dann zieht es Gäste an das Meer. Von Juni bis Oktober ist mit einer Wassertemperatur von badetauglichen 20 Grad Celsius und mehr zu rechnen.

Aktivitäten und Ausflüge

Kaum eine andere Stadt versammelt solch eine Überfülle an weltbekannten Bauwerken und historischen Kulturschätzen wie Rom. Doch auch die reizvolle Umgebung lädt Besucher zu Ausflügen ein.

Sightseeing in der Innenstadt

Völlig zu Recht wurde die Altstadt Roms von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt: Immerhin reiht sich hier ein Relikt aus der Vergangenheit an das nächste. Innerhalb der Aurelianischen Mauer liegen die berühmten Ausgrabungsstätten antiker Bauten. Beim Spaziergang durch das Forum Romanum oder einem Besuch des mächtigen Kolosseums wird Geschichte lebendig.

Darüber hinaus fasziniert Rom mit den meisten Kirchen weltweit in einer Stadt. Zu der mitten in Rom angesiedelten Vatikanstadt gehört der bekannte Petersdom, dessen imposante Kuppel von Weitem sichtbar ist. Lohnenswert ist der Besuch der weltberühmten Sixtinischen Kapelle mit kunstvollen Gemälden Michelangelos. An der Spanischen Treppe trifft man sich, bevor es zum Einkaufen in die Boutiquen auf der nahe gelegenen Via Condotti geht.

Strände am Lago die Bracciano

Wer nach einer ausgiebigen Besichtigungstour einen Tag entspannen möchte, fährt zu den nur 30 km vom Zentrum entfernten Stränden. Besonders gut ist der Lido di Ostia zu erreichen. Abkühlung verspricht auch der westlich von Rom gelegene Lago di Bracciano. Zahlreiche Strände wie beispielsweise der Spiaggia di Lungolago Argenti bei der Stadt Bracciano laden zum Planschen ein.