Camping in Großbritannien

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Reiseinformationen für Campingurlauber

Das Vereinigte Königreich war noch nie ein Massenziel ausländischer Campingtouristen. Dafür sorgen schon die beträchtlichen Kosten für Fähre oder Euroshuttle und ein allgemein hohes Preisniveau. Dennoch üben gerade das klimatisch begünstigte Cornwall oder die raue landschaftliche Schönheit Schottlands eine große Anziehungskraft auf deutsche Camper aus.

Britische Besonderheiten

Die Sanitäranlagen der meisten britischen Plätze sind quantitativ ausreichend ausgestattet und beeindrucken durch ihre Sauberhaltung. Allerdings kümmert man sich hier nicht um die in Kontinentaleuropa üblichen baulichen Standards. So fehlt oft eine Trennung der Waschbereiche von den Toiletten. Auch Einzelwaschkabinen sind nicht die Regel. Mischbatterien an den Wasserhähnen sind unüblich. Meist gibt es Einzelarmaturen für Kalt- und Warmwasser. Letzteres kann kochend heiß sein. Bei den Duschen ist das warme Wasser häufig vorgemischt und lässt sich nicht regulieren.

Das Platzgelände ist oft durch ausgedehnte Rasenflächen und liebevolle gärtnerische Gestaltung geprägt. Die weitläufigen Areale werden nur bis zur behördlich erlaubten Einheiten- oder Personenzahl belegt. Das gediegene Erscheinungsbild britischer Plätze wird teils leider durch ausgedehnte Mobilheimsiedlungen getrübt. Dafür ist der Raum für das Zelt oder den Caravan großzügig bemessen. Vorzelte sind bisweilen nicht gestattet oder müssen extra bezahlt werden. Auch den Schildern „no big tents“ – „keine großen Zelte“ begegnet man gelegentlich.

Caravans und Zelte werden oft getrennt aufgestellt, und manche Campingplätze mit der Bezeichnung „Caravan Park“ nehmen gar keine Zelte auf. Ein Großteil der Campingplätze verfügt zwar über eine eigene Lebensmittelversorgung, doch ist das Sortiment in aller Regel auf Brot, Marmelade und einige Konserven beschränkt. Organisierte Freizeitprogramme sind selten. Kinderspielplätze hingegen trifft man immer häufiger an. Sportmöglichkeiten beschränken sich meist auf einen mehr oder weniger nahe gelegenen Golfplatz. Wiesenflächen speziell für Hunde („Dog Walks“) gibt es auf sehr vielen Anlagen.

Das Land der Clubs

Auf den meisten Campingplätzen des britischen Camping and Caravanning Club (www.campingandcaravanningclub.co.uk) sind auch Nicht-Mitglieder als Gäste willkommen, teils jedoch mit erheblich höheren Gebühren. „Members only“ gilt hingegen für viele der etwa 200 Campingplätze, die dem Caravan and Motorhome Club angehören. Da die Plätze des Caravan and Motorhome Club oft ausgebucht sind, ist die Reservierung eines Standplatzes empfehlenswert (www.caravanclub.co.uk). Dies gilt auch für einen Wochenendaufenthalt auf anderen Plätzen, da dann die Auslastung erfahrungsgemäß hoch ist.

Gut zu wissen

Wasserzapfstellen auf dem Platzgelände weisen häufig kein Gewinde auf. Zum Auffüllen der Frischwassertanks im Fahrzeug sollte man sich daher einen Gummiadapter besorgen. Die Stromkosten müssen in der Service- oder Standplatzpauschale enthalten sein, jedoch richten sich nicht alle Plätze nach dieser Regelung.

Gleichgeschlechtliche Paare werden von manchen Campingplätzen nicht aufgenommen. Diese Praxis ist vor allem in Cornwall häufiger festzustellen.

Übernachten außerhalb von Campingplätzen auf Parkplätzen nur mit örtlicher Genehmigung erlaubt. Preise und mehr An einigen gesetzlichen Feiertagen, den sogenannten „Bank Holiday Weekends“, wird oftmals ein Zuschlag auf die normalen Übernachtungsgebühren erhoben.

Die Mehrwertsteuer (VAT) beträgt für Übernachtungen auf Campingplätzen 20%. Sie wird nur noch selten gesondert berechnet.

Zahlungsmittel: Britisches Pfund (1 GBP = 1,12 Euro, Stand November 2017).

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