Camping auf dem Peloponnes

42 Ergebnisse
1 - 17 von 42 Campingplätzen

Besonderheiten zum Camping auf dem Peloponnes

Die meisten Camper, die die größte Halbinsel Griechenlands besuchen, reisen mit Zeit im Gepäck. Die gepflegten Campingplätze an der Küste bieten nicht nur traumhafte Ausblicke auf die Ägäis, sondern meist auch Pools und Freizeitangebote. Hier fühlen sich Familien im mehrwöchigen Sommerurlaub wohl. Der Peloponnes zieht das ganze Jahr über Paare mit Entdeckergeist an, die sich auf Europareise im Wohnmobil befinden oder dem Winter in Deutschland entfliehen. Neben den Campingparadiesen an der Küste erkunden diese Wohnmobilfahrer gerne die einsameren Orte auf der Halbinsel, wie zum Beispiel das Inland, entlegene Buchten und Steilklippen oder die antiken Stätten.

Anreise

Am schnellsten und einfachsten erreichen Urlauber die Halbinsel Peloponnes mit dem Flugzeug. Von den meisten Großstädten in Deutschland gibt es Direktflüge. Von München dauern diese Verbindungen zum Beispiel drei Stunden und 40 Minuten. Nach der Ankunft können Camper in ihr zuvor online gebuchtes Wohnmobil steigen. Wesentlich länger sind Urlauber mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs. Für Camper mit Zeit und Individualreisende fängt der Urlaub bereits bei der Anfahrt an. Auf der 2.178 km langen Reise von München zum Peloponnes durchqueren sie mindestens fünf Länder, bevor sie den Norden Griechenlands erreichen. Die schnellste Verbindung dauert etwa 22 Stunden und führt über die E70. Entspannter sind Anreisen über Italien. In diesem Falle setzen die Camper mit den großen Autofähren von den Häfen Venedig, Triest oder Ancona über. Diese Fahrten auf dem glitzernden Mittelmeer dauern zwischen 21 und 35 Stunden. Wer kürzer auf dem Schiff verweilen möchte, kann bis Süditalien fahren und die Fähren von Bari oder Brindisi nehmen. Aufgrund des Mehrverbrauchs an Kraftstoff sind diese Verbindungen nur unwesentlich günstiger.

Reiseziele auf dem Peloponnes

Der Peloponnes verfügt über vielseitige Urlaubsregionen. Jeder Landstrich strahlt seinen eigenen Reiz aus. Von der fruchtbaren Ebene in Achaia, über weltweit einzigartige Strände in Elis bis zu antiken Stätten und Sehenswürdigkeiten in Lakonien.

Das abwechslungsreiche Achaia

Das landwirtschaftlich geprägte Achaia erfreut sich bei Urlaubern zunehmender Beliebtheit. Viele Familien mit Kindern verbringen ihre Ferien auf den Campingplätzen im Norden des Peloponnes. Neben den Stränden an der Küste beeindruckt die Hafenstadt Patras. Korinth, das Orakel von Delphi und das antike Olympia liegen nur wenige Stunden entfernt.

Lakonien: antike Stätten und Naturerlebnisse

Das alte und das neue Lakonien treffen sich in der Stadt Sparta, die auf den Ruinen ihrer antiken Vorgängerin aufgebaut wurde. Die Region im Südosten beeindruckt mit dem Taygetos-Gebirge. Die Serpentinen und Wege ziehen Wanderer und Mountainbikefahrer an. Neben Bergfestungen und Tropfsteinhöhlen locken die Traumstrände Badeurlauber in die Region. Vor Lakonien liegt die Insel Elafonisos. Camper können mit der Fähre übersetzen und am karibisch anmutenden Simos-Strand erholsame Ferientage verbringen.

Gastronomie

Oliven, Wein und große Vorspeisenplatten – die griechische Küche eignet sich hervorragend als leichte Campingküche. Grundlage der meisten Gerichte sind das einheimische Olivenöl und die saisonalen Produkte. Hier schmecken die Tomaten noch sonnig, die Melonen fruchtig und die Gurken knackig, ganz anders als die Supermarktwaren von daheim. Auf dem Peloponnes kommt neben einheimischem Obst und Gemüse viel frischer Fisch, beste Meeresfrüchte wie Calamari und gesundes Fleisch auf den Tisch, am besten gegrillt. Der Fisch oder das Fleisch werden mit reichlich Zaziki in Brottaschen serviert. Gefüllte Weinblätter, Blätterteigtaschen und Dips mit Fladenbrot eignen sich hervorragend als Zwischenmahlzeit beim Camping auf dem Peloponnes.

Wetter

Beim Camping auf dem Peloponnes gibt es Sonnengarantie. Im Sommer glitzert das Meer unter der strahlenden Sonne und das fast täglich. Das Klima ist je nach Jahreszeit heiß bis mild. Die Temperaturunterschiede auf der Halbinsel können zwischen Norden und Süden und im Gebirge jedoch beachtlich sein. Mittags bringt ein lauer Wind leichte Abkühlung. Auf dem Peloponnes gibt es lediglich drei Jahreszeiten: den Frühling, den Sommer und die Regenzeit. Letztere reicht von November bis Mai. In dieser Zeit kann es mitunter zu starken Regenfällen kommen. Im September und Oktober herrschen noch optimale Badebedingungen. Die Wassertemperaturen liegen bei angenehmen 20 Grad Celsius.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Mykene: Die Ausgrabungsstätte zeigt Stadtmauer, Palast, Grabzirkel, Königsgräber, Zisterne, Schatzkammern und Löwentor der antiken Stadt.
  • Palamidi: Die venezianische Festung lieg in Nafplio auf dem 216 m hohen, gleichnamigen Berg. Von den beeindruckenden Burgmauern genießen Urlauber atemberaubende Aussichten.
  • Theater von Epidauros: Das antike Theater gehört zu den größten in Griechenland und zu den von der UNESCO ausgezeichneten Weltkulturerbestätten.
  • Voidokilia Beach: Der weiße Sandstrand formt den Buchstaben Omega und umschließt im Halbkreis eine seichte Lagune mit hellblauem Wasser.
  • Taygetos: Der Gebirgszug liegt zwischen Lakonien und Messenien. Der 2.404 m hohe Profitis Ilias ist der höchste Berg der Halbinsel.

Top 2 Insidertipps

  • Hammam in Patras: Dieses von den Venezianern in Griechenland gebaute türkische Badehaus, das auch noch heute in Betrieb ist, ist weltweit einzigartig. Für den Besuch in dem 500 Jahre alten osmanischen Heißbad braucht man Badeschlappen und ein Riesenhandtuch.
  • Bar Inteal in Patras: Nostalgisch mutet diese Bar in dem renovierten Lichtspielhaus an. Neben einem exquisiten Filmprogramm werden exzellente Gerichte, Weine und Cocktails in einem noblen Ambiente serviert.

Aktivitäten und Ausflüge

Neben den antiken Stätten zählen auf dem Peloponnes die Strände zu den größten Schätzen. Viele muten so idyllisch an, dass sie nur zum Baden, Relaxen und zu Spazierengängen einladen, an anderen wird getaucht, geschnorchelt und Wassersport betrieben.

Auf Sonnenkurs – Segeln, Surfen und SUP

Die Ägäis ist ein Paradies zum Segeln und Surfen. Aber auch die neue Trendsportart Stand-up-Paddling (SUP) erfreut immer mehr Wassersportler. Das dementsprechende Equipment kann auf den Campingplätzen auf dem Peloponnes oder im nächsten Ort ausgeliehen werden.

Ab ins Gebirge – Wandern

Fast alle Exkursionen auf dem Peloponnes führen an atemberaubenden Landschaftsbildern und antiken Ausgrabungsorten vorbei. Es gibt anspruchsvolle und einfache Touren. Für Familien und Senioren bietet sich zum Beispiel die Route zum Kap Tenaro an. Der Weg führt an antiken Mosaiken vorbei. Am Ende findet sich ein schöner Picknickspot unterhalb des Leuchtturmes.

Abtauchen – Unterwasserwelten entdecken

Das kristallklare Wasser der Ägäis lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein. Die Lagunen eignen sich sehr gut für Anfänger. Entlang der Unterwasserklippen erproben die Tauchprofis ihr Können. Immer beliebter werden mitternächtliche Tauchgänge oder das Wracktauchen.

Events

Viele Bräuche und Traditionen folgen dem Kirchenkalender. Ob mit Gottes Segen oder ohne, wichtig ist den Hellenen, das gut gegessen, reichlich getrunken und viel getanzt wird.

Februar - März

  • Karneval: In Patras wird am Faschingssonntag mit Umzügen gefeiert. Dann ziehen tausende Teilnehmer mit 50 Wagen verkleidet durch die Straßen. Großes Highlight ist dabei das Großfeuerwerk, das am Abend den Hafen erhellt und dessen Bestandteil das Verbrennen des Karnevals-Königs, einer riesigen Strohpuppe, ist.

März - April

  • Ostern: Die christlich-orthodoxen Griechen feiern teilweise fünf Wochen später. Das Fest ist eines der wichtigsten überhaupt und wird mit Gottesdiensten, Feuerwerken, Lichterprozessionen und mitternächtlichen Festessen gefeiert.

Juni

  • Volksfest in Stemnítsa: Griechenlands bäuerliche Traditionen erwarten die Gäste im kleinen Bergdorf Stemnítsa. Am ersten Sonntag im Juni werden auf dem Marktplatz, inmitten der pittoresken Natursteinhäuser, traditionelle Lieder und Tänze aufgeführt.

August

  • Mariä Himmelfahrt: Die Kirchweihfeste mit Musik und Tanz finden am 15. August in zahlreichen Orten statt. Dann wird in einer feierlichen Prozession die Marienikone durch den jeweiligen Ort getragen.

September

  • Weinfest in Neméa: Das bedeutendste Weinanbaugebiet der Halbinsel feiert sein berühmtes Produkt am ersten Septemberwochenende. Dann öffnen die Winzer ihre Pforten, lassen die Besucher die Weinberge erkunden.