Camping in Frankreich

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Surfen in den Wellen vor der Aquitaine, Wandern an den schroffen Felsenküsten der Bretagne oder Reiten an den Sandstränden der Camargue. Camping in Frankreich ist schon allein entlang der Meeresküsten von Atlantik und Mittelmeer von einer außergewöhnlichen Vielfalt geprägt. Hinzu kommen die beeindruckenden Gebirgsformationen und Schluchten der Alpen und der Pyrenäen, die duftenden Lavendelfelder der Provence und prachtvolle Städte von der Hauptstadt Paris in Nordfrankreich bis nach Nizza an der Südküste.

Camping in Frankreich: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Frankreich zählt weltweit zu den beliebtesten Reisezielen. Und die Grande Nation ist auch eine große Campernation. Mit fast 9.000 Anlagen gibt es so viele Campingplätze in Frankreich wie in keinem anderen europäischen Land. Das Angebot ist breit gefächert und reicht vom idyllischen, einfach ausgestatteten Zeltplatz auf der Wiese bis zu den pulsierenden Ferienzentren an den Meeresküsten, die keinen Gästewunsch offenlassen.

Fast jeder größere Ort hat sein „Camping Municipal“, Übernachtungsplätze bei Fahrten mit dem Wohnmobil über mehrere Etappen sind in aller Regel leicht zu finden. Eine Besonderheit beim Camping in Frankreich ist, dass sich viele Betriebe zu Campingketten zusammenschließen. Vorteil: Der Camper kann sich auf den Ketten-typischen Standard verlassen, allerdings zulasten individueller Ausprägung durch den Betreiber.

Umweltzonen und Mautgebühren in Frankreich

In Frankreich gibt es etliche Umweltzonen, etwa in Paris, Grenoble, Lille, Toulouse, Straßbourg und Lyon. Hier dürfen Wohnmobile nur mit einer speziellen Umweltplakette einfahren. Die sogenante „Crit’Air“-Plakette muss vor dem Campingurlaub beantragt werden - die deutsche Umweltplakette ist für den Campingtrip in Frankreich nicht ausreichend.

Auf französischen Autobahnen werden im Unterschied zu Deutschland zudem größtenteils Mautgebühren erhoben. Die Gebühren sind unterschiedlich hoch und hängen von der Strecke, der Fahrzeugklasse und der Größe des Wohnmobils ab. Bezahlt wird an den Mautstellen meist bar oder per Kreditkarte.

Gasflaschen und Tanken im Campingurlaub

Außerdem wissenswert: Beim Camping in Frankreich können außer den blauen „GAZ“-Flaschen keine deutschen Gasflaschen befüllt oder getauscht werden. Der Anschluss der landesüblichen Variante ist mit einem Euro-Set-Adapter unproblematisch. Hebt die Quittung gut auf, sonst bekommt ihr das Gasflaschenpfand nicht zurück.

Wenn ihr euch bei der Reise durch Frankreich ins Hinterland begebt, achtet zudem auf die Tankfüllung. Abseits der Autobahnen gibt es deutlich weniger Tankstellen, oft auch nur Tankautomaten, die ihr mit Kreditkarte nutzen könnt. Dafür führt fast jeder Supermarkt der großen Handelsketten eine eigene, freie Tankstelle mit günstigen Spritpreisen.

Auf den Campingplätzen in Frankreich mit der ADAC CampCard Geld sparen

Tipp: Mit der ADAC CampCard erhalten Camper auf vielen der Campingplätze in Frankreich Rabatte auf Mietunterkünfte, zusätzliche Services oder den Sparpreis in der Nebensaison.

Campingplätze in Frankreich: Unterkünfte für jeden Geschmack

Die Ausstattung der französischen Campingplätze ist in der Regel gut: Neben Strom- und Wasseranschluss für die Stellplätze befinden sich auf vielen Campingplätzen Bistros, Restaurants, Sportanlagen und Supermärkte für Dinge des täglichen Bedarfs. WLAN muss teilweise zusätzlich bezahlt werden. In den Sommermonaten bieten etliche Plätze, vor allem in den beliebten Ferienregionen an den Küsten, ein umfangreiches Freizeit- und Kinderanimationsprogramm an.

Glamping in Frankreich

Luxus-Camping, das sogenannte Glamping wird auch in Frankreich immer beliebter. Wer nicht im Wohnmobil oder Caravan übernachten will, kann auf vielen Plätzen luxuriöse Bungalow-Zelte, klimatisierte Unterkünfte oder Luxus-Stellplätze direkt am Strand mieten. Daneben werden üblicherweise auch Standard-Mobilheime und andere Mietunterkünfte angeboten.

Viele Campingplätze Frankreichs liegen direkt am Meer

Wer seinen Urlaub gerne am Meer verbringt, hat beim Camping in Frankreich die Qual der Wahl: Mit Atlantik und Mittelmeer bieten sich gleich zwei lange Küsten von Weltrang mit jeder Menge Möglichkeiten. Die Campingplätze in Frankreichs Südwesten werden vor allem von Surfern besucht, die an den Sandstränden auf die hohen Wellen im Atlantik warten.

Die Strände im Norden, in der Normandie und der Bretagne, eignen sich eher für alle, die an der schroffen Felsenküste Ruhe und hervorragendes Essen suchen. An den Sandstränden des ruhigen Mittelmeers an der Côte d'Azur finden hingegen Sonnenhungrige ihr Glück. Etwas weiter westlich in der Camargue können sich Reit- und Kanufreunde im Rhône-Delta austoben.

Campingplätze in Frankreich am Meer sind in der Hochsaison schnell ausgebucht. Bei den Küstenplätzen in den Badeparadiesen der Bretagne, an der Côte d'Azur, am Golfe du Lion und am Golfe de Gascogne sollten Gäste daher vor allem im Sommer rechtzeitig reservieren. Im Binnenland sind vor allem die Campingplätze an Ardèche und Dordogne sowie in den Wintersportgebieten besonders gefragt.

Die schönsten Regionen für den Campingurlaub in Frankreich

Surfer finden im Südwesten des Landes am stürmischen Atlantik ihr Eldorado. Familien schätzen das reichhaltige Angebot in den großen Campingplätzen Frankreichs an den Meeresküsten, wo sowohl Eltern als auch Kinder mit Wasserspielplätzen und reichhaltigen Wellness- und Spielangeboten bestens umsorgt werden.

Immer mehr Wohnmobilfahrer nutzen ihre Flexibilität, um verschiedene Themenrouten abzuklappern, Sehr beliebt sind etwa Weinrouten durch die Anbaugebiete, wie beispielsweise:

  • Elsässer Weinstraße
  • Route de Vins de Provence
  • Weinstraße durch das Loire-Tal
  • Tour durch die Champagne
  • Weinstraße Gran Crus in Burgund


Und auch FKK-Camping hat sich in Frankreich über Jahrzehnte prächtig entwickelt. Ein relativ junger Trend ist dagegen die Rückkehr des Zeltes. Auf den Campingplätzen in Frankreichs Binnenland, aber auch an der Küste zählen die Betreiber immer mehr Familien und Gäste, die wieder mit dem Zelt unterwegs sind – nicht mit schlichtem Hauszelt, sondern mit geräumigen Behausungen mit getrennten Schlaf- und Wohnbereichen. Gleichzeitig setzen viele Betreiber beim Camping in Frankreich aber auf immer mehr Mietunterkünfte, manche Campingdörfer mutieren dabei zu regelrechten Ferienanlagen. Tipp: Wer seinen Aufenthalt adeln möchte, der sollte die vielen Campingplätze direkt bei Schlössern aufsuchen. Der französische Campingverband „Les Castels“ hat sich dazu eigens auf Campingplätze an den schönsten Schlössern Frankreichs spezialisiert.

Beliebte Ausflüge und Reiseziele für Camper

Bei all den kulturellen, kulinarischen und historischen Schätzen muss wohl jeder selbst entscheiden, welches Highlight er vom Campingplatz in Frankreich aus besuchen möchte. Drei Perlen der Grande Nation möchten wir euch dennoch ans Herz legen:

Le Mont-Saint-Michel

Die Gemeinde zählt nur knapp 40 Einwohner, trotzdem gehört sie zu dem Spektakulärsten, was Frankreich zu bieten hat. Sie liegt nämlich auf einer Insel, etwa einen Kilometer vor der Küste im Wattenmeer der Normandie. Die Abtei auf dem Gipfel des Felsens forderte den Baumeistern im Mittelalter alles ab – es dauerte 500 Jahre bis ihr Werk vollendet war. Heute bietet sie schon von Weitem ein spektakuläres Postkartenmotiv.

Paris

Die Stadt der Liebe ist nicht nur für frisch verliebte Pärchen ein Muss. Wer an der Seine entlangschlendert, den Jardin de Tuileries in der Nähe des Louvres und des Musée d'Orsay streift und an Eiffelturm, Notre-Dame und Sacré-Cœur vorbeikommt, der verliebt sich automatisch in das Leben.

Loire-Schlösser

Die Loire ist mit mehr als 1000 Kilometern der längste Fluss Frankreichs. Bei Orléans nimmt sie Kurs Richtung Südwesten zum Atlantik hin. Auf den folgenden 300 Kilometern bis Nantes reiht sich ein Schloss an das andere. Insgesamt gibt es dort mehr als 400 Anlagen, zu den berühmtesten zählen das Schloss Chambord mit seinen Türmchen und Erkern und Schloss Amboise, wo Künstler Leonardo da Vinci die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.

Camping in Frankreich: Paradies für Gourmets und Weinliebhaber

Frankreich ist für seine ausgezeichnete Küche weltbekannt. Ob Bouillabaisse, Coq au vin oder Roquefort aus den Höhlen am Berg Combalou – die Franzosen sind leidenschaftliche Gourmets und stolz auf ihre Nationalgerichte. So vielfältig wie Landschaft, Kultur und Küche präsentieren sich auch die Campingplätze in Frankreich.

Jede Region hat ihre Spezialitäten und so wundert es nicht, dass viele Campingplätze Frankreichs hervorragende Restaurants führen. Eigentlich überall liegen kleine Märkte mit lokalen Produkten, leckeren Käsesorten und Spezialitäten gleich nebenan. Auf zahlreichen Campingplätzen in Frankreich kommen Fisch-, Gemüse- und Obsthändler an bestimmten Tagen auch direkt mit dem Lieferwagen ins Camp.

Bei einem Essen in Frankreich darf der Wein natürlich nicht fehlen. Das Land ist eine Winzernation und das macht sich mittlerweile auch beim Camping in Frankreich bemerkbar. Viele Camps liegen direkt entlang der Weinstraßen durch die Anbaugebiete, etwa im Elsass oder im Burgund. Ein spezielles Programm, zum Beispiel Weinverkostungen, wird ebenfalls auf einigen Campingplätzen Frankreichs angeboten. Einige Weingüter wie das Château la Peyraude östlich von Bordeaux haben sogar eigene Standplätze für Camper auf ihrem Grundstück.

Beste Reisezeit für den Campingurlaub in Frankreich

Die beste Reisezeit für einen Campingurlaub hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Wer vor allem viel Zeit mit Sonnenbaden am Strand verbringen möchte, sollte von Juni bis August anreisen. In diesen Monaten ist es in Frankreich am wärmsten.

Hauptsaison ist von Juli bis September. Hier ist es auf vielen französischen Campingplätzen sehr voll. Falls möglich, solltet ihr bereits im Vorfeld einen Stellplatz, das Mobilheim oder die Mietunterkunft reservieren. Optimal für Camper sind auch Frühjahr und Herbst, also die Monate Mai- Juni und September-Oktober. In dieser Zeit ist es wesentlich ruhiger mit immer noch schön milden Temperaturen.

Feste und Feiern beim Camping in Frankreich

In Frankreich finden das ganze Jahr über zahlreiche Feste und Feiern statt, von landesweiter Bedeutung, wie dem Nationalfeiertag am 14. Juli, bis zu jeder Menge liebevoll arrangierter regionaler Feste zu verschiedenen Anlässen. Weinliebhaber fiebern außerdem jedes Jahr dem dritten Donnerstag im November entgegen. Dann ist Fest des neuen Beaujolais: Dieser Wein hat seine Reife erreicht und darf verkauft werden. Das zieht meist eine Reihe von Festen in der darauffolgenden Woche nach sich, auch rund um viele der Campingplätze Frankreichs.