Camping in Hauts-de-France

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Besonderheiten zum Camping in Hauts-de-France

Nahe der Grenze zu Belgien und mit vielen Flüssen durchzogen, erleben Gäste einen entspannten Campingurlaub in Hauts-de-France. Im Hinterland entdecken die Urlauber mit dem Wohnmobil die Gemeinden Oise, Aisne und Somme. Viel Grün und Natur bestimmen die französische Region und locken ins Freie zu langen Spaziergängen sowie kleinen Wanderausflügen.

Im Norden faszinieren Nord-Pas-de-Calais und die nahen Campingplätzen am Atlantik, wo besonders Familien Abwechslungsreichtum beim Bergwandern und Baden geboten wird. Am äußersten Zipfel ist bei gutem Wetter Großbritannien in weiter Ferne auszumachen. Rund um die Stadt Lille im Departement Pas-de-Calais kommen zudem Kulturinteressierte auf den Campingplätzen in Hauts-de-France auf ihre Kosten.

Anreise

Von Deutschland in den Norden des Landes können Wohnmobilfahrer größtenteils über Autobahnen ihr Ziel erreichen. Gäste, die von Köln in die Region Hauts-de-France fahren, haben etwa 330 km zurückzulegen und sind je nach Verkehrsfluss in weniger als vier Stunden am Ziel.

Bei der schnellsten Route werden Besucher von der Stadt in Nordrhein-Westfalen über die Severinsbrücke auf die A4 Richtung Aachen gelenkt. Kurz danach überqueren Wohnmobilfahrer die Grenze zu Belgien und folgen weiter der Autobahn Richtung Frankreich. Auf der Höhe der belgischen Stadt Liege biegen Urlauber auf die E40 oder alternativ die auf E42 ab, was die Ankunftszeit um etwa eine Viertelstunde verzögert.

Diese Gabelung über die E40 können Gäste jedoch mit einem Abstecher in die historischen Stadt Brüssel machen und dort eine Rast einlegen. Die letzte Strecke über die Grenze zu Frankreich passieren Autofahrer nach etwa 61 km. Diejenigen, die den Weg über die E42 einschlagen, kommen am Wildlife-Park Naturel Régional Scarpe-Escaut Parc mit Campingmöglichkeiten vorbei und sind so bereits in Frankreich in Hauts-de-France angekommen.

Reiseziele in Hautes-de-France

Kulturelles konzentriert sich um die einwohnerstärkste Stadt Lille im Département Nord sowie um Dunkerque. Die verbleibenden Ortschaften sind sehr ländlich geprägt.

Lille: Musik und Museen

Lille ist die einwohnerstärkste Großstadt nahe der Campingplätze in Hautes-de-France. Sie liegt an der Grenze zu Belgien und befindet sich im idyllischen Deûle-Tal. Zusammen mit Genua war Lille Kulturhauptstadt Europas und besitzt ein eigenes Orchester, das Orchestre National de Lille. Museumsliebhaber finden in der Stadt mehr als neun dieser Kunsteinrichtungen, darunter das sehenswerte Museum Charles de Gaulles sowie das Musee Palais de Beaux Arts.

Als wichtige Baumonumente sind das Palais Rihour aus dem Jahre 1453 sowie die Zitadelle von Lille zu nennen. Die Festung wurde zwischen 1667 und 1673 vom Architekten de Vauban als fünfeckiger Grundriss entworfen. Auftraggeber war Ludwig XIV. Unterirdisch verlaufen die Wasserarme der Deûle durch Lille.

Dunkerque: hoch im Norden

Gerade mal 10 km von Belgien im historisch sehenswerten westflämischen Sprachgebiet Französisch-Fladerns entfernt, liegt die französische Hafenstadt an der südlichen Nordseeküste. Sie ist die nördlichste Großstadt des Landes. Wahrzeichen Dunkerque sind der Turm des Lügners, Tour du Leughenaer sowie der Belfried Saint-Eloi, beide aus dem 15. Jahrhundert. Wer den Weg hinauf in die Turmspitze des Belfrieds findet, kann auf einer Etage darunter das Glockenspiel aus 50 Glocken besichtigen.

Gastronomie

Flämisch-Französisch – diese Kombination macht sich auch kulinarisch in Hauts-de-France bemerkbar: Aus Belgien stammt die Karbonade, eine Delikatesse aus geschmortem Rindfleisch mit Zwiebel, verfeinert mit braunem Zucker und Bier. Auch die herzhaften Muscheln mit Pommes frites gehören als Traditionsgericht der Nordküste des Ärmelkanals bis zum Landesinneren von Flandern auf den Tisch.

Auf Lilles Trödelmarkt sind die Meerestiere bei Einheimischen und Urlaubern so beliebt, dass die Wirte als Zeichen ihres Könnens Berge leer gegessener Muscheln vor ihre Türen stellen. Besonders zart ist das Lamm von den Salzwiesen der Somme-Bucht und der Maroilles ist der älteste Käse aus Frankreich. Dieser mundet mit Baguette und einer Flasche Rotwein besonders gut, wird aber auch allzu gerne für den Flamiche, einen herzhaften Käsekuchen, verwendet.

Beste Reisezeit

Das Klima in Hauts-de-France ist ozeanisch und gemäßigt. Der sonnenreichste Monat ist der August, bei dem die Höchstwerte bis auf maximale 22 Grad steigen. Im Landesinneren liegen die Temperaturen dagegen in der Regel um einige Grad höher als an der Küste bei Dunkerque oder Calais.

So können am Atlantik im Winter die Temperaturen bis auf die Nullgradgrenze sinken und ein rauer Wind weht an manchen Tagen. Wer die Campingplätze in Hauts-de-France als ideale Ausgangspunkte zum Wandern und Radfahren oder auch als Kulturfreund nützt, erlebt in den Monaten Juni bis September eine schöne, aufblühende Landschaft – ideal, um sich im Freien aufzuhalten.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Region lädt zum Wandern auf historischen Pfaden oder zu Rundgängen an. Wer das Nachbarland England besuchen will, hat es nicht allzu weit.

Gut zu Fuß oder mit dem Rad in Hauts-de-France unterwegs

Der Mont Saint-Frieux im Departement Pas-de-Calais ist mit seiner abwechslungsreichen Umgebung aus Dünen, Kreidehügeln und mit Blick auf die Küste einen Rundgang Wert. Der Frieux trägt den Namen des Mönches, der einst im Mittelalter die Bevölkerung „von oben“ vor dem Überfall der Wikinger warnte. Eine schöne Radtour entlang des Leinpfades über 11 km bietet sich im Department Somme an. Mit dem Mountainbike fährt man bis an den Saint-Pierre Seerosenpark in der Stadt Amiens und kehrt zum Ausgangspunkt bei Blangy-Tronville zurück.

Ausflug zu den englischen Nachbarn

Mit der Auto-Fähre können Besucher mit dem Wohnmobil von Calais bis nach Dover über den Ärmelkanal übersetzten – oder alternativ auch den Tunnel nehmen. Einige Anbieter bieten Komfort an Board. Neben ausreichenden Sitzmöglichkeiten auf dem Außendeck und Einkaufsmöglichkeiten auf dem Schiff, gibt es auch für Kinder ausreichend Unterhaltung. Nach etwa zwei Stunden Fahrzeit erwarten den Besucher eine andere Sprache und auch Landschaft. Darüber hinaus ist Dover für seine Keramiken weltbekannt, welche ein schönes Mitbringsel für zu Hause sind.