Besonderheiten zum Camping in Berlin

Im Stadtgebiet und in der Umgebung gibt es viele Campingplätze in Berlin, die mit dem Wohnmobil beziehungsweise einem Gespann mit Wohnwagen angefahren werden können. Die Stoßzeiten sind in den Sommerferien und an wichtigen Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Dann lohnt sich eine rechtzeitige Reservierung. Camping in Berlin eignet sich für Geschichtsinteressierte, Szenegänger und Erholungssuchende gleichermaßen. Die Campingplätze befinden sich entweder in zentraler Lage der Stadt oder an den Ufern der Seen in den Randbezirken. Familien mit Kindern fühlen sich in der Hauptstadt der Bundesrepublik mit Spielplätzen und Freizeitmöglichkeiten mindestens genauso wohl wie Studenten in den Bars und Nachtclubs und betagtere Semester in den Museen und exklusiven Restaurants.

Anreise

Wer Lust auf Camping in Berlin hat, kann auf gut ausgebauten und vor allem kostenlosen Autobahnen schnell und bequem in die deutsche Hauptstadt kommen. Ab München fahren Urlauber rund 590 km bis in die Metropole. Dabei führt eine der beliebtesten Routen über Nürnberg, Leipzig und Potsdam. Von Stuttgart aus beträgt die kürzeste Distanz etwa 630 km und verläuft via Würzburg, Erfurt, Halle und Potsdam. Urlauber, die aus dem Westen der Bundesrepublik zum Camping nach Berlin kommen, fahren die rund 560 km zum Beispiel ab Düsseldorf über Dortmund, Hannover, Magdeburg und Potsdam. Eine vergleichsweise kurze Anreise haben Besucher aus Hamburg, die rund 300 km auf der Autobahn A 24 zurücklegen. Zwischenstopps sollten insbesondere bei längeren Distanzen eingeplant werden. Sind Kinder im Urlaub dabei, dann ist spätestens nach 500 km eine Pause angesagt. Von Stuttgart und München aus bietet sich beispielsweise der Autohof Selbitz für eine Rast an. Dort gibt es ein Bistro, sanitäre Anlagen und Wohnmobilstellplätze. Ein weiterer Rasthof mit gutem gastronomischem Angebot, Spielautomaten, Tankstelle, Sky-Lounge und Shop ist der Autohof Nempitz bei Leipzig.

Gastronomie

Die typische Küche Berlins ist deftig und bodenständig. Klassische Gerichte sind Currywurst, Kasseler oder Eisbein mit Sauerkraut sowie gebratene Leber mit Apfel, Zwiebeln und Stampfkartoffeln. Das vermutlich berühmteste Getränk der Hauptstadt ist die Berliner Weiße. Sie besteht aus einem Weizenbier, welches ausschließlich im Sommer gebraut wird. Dieses wird mit Waldmeister- oder Himbeersirup vermischt und aus speziellen Schalen getrunken. Neben der urigen Gerichte gibt es in Berlin auch Sterne-Gastronomie und moderne Restaurants und Cafés. Außerdem wird in den zahlreichen Grünanlagen der Stadt gerne gegrillt oder Picknick gehalten. Wer spät nachts Hunger bekommt, kann in den Kneipen ohne Sperrstunde Rollmops, saure Gurken und Buletten bestellen. Günstig und lecker sind auch die Döner, die es in unzähligen Buden im gesamten Stadtgebiet gibt.

Beste Reisezeit

Beim Camping in Berlin befinden sich die Urlauber im klimatischen Übergang zwischen maritimen und kontinentalem Wetter. Im Sommer kann das Thermometer durchaus die 30-Grad-Marke knacken, während es im Januar durchschnittlich nur 2,1 Grad Celsius hat. Der Dezember ist mit rund zwölf Regentagen der niederschlagsreichste Monat. Im Winter können außerdem strenge Ostwinde auftreten, bei welchen die gefühlten Temperaturen weit unter den tatsächlichen liegen. Wer sich gerne im Freien bewegt, der fühlt sich ab Mai bis Mitte Oktober wohl in Berlin. Dann liegen die Temperaturen meist über 15 Grad Celsius. Der Sommer ist die ideale Reisezeit für Camper, die eine Städtereise in Berlin mit Badeurlaub verknüpfen wollen.

Top 5 Sehenswürdigkeiten

  • Brandenburger Tor: Es ist eines der Wahrzeichen der Stadt und Symbol der Wiedervereinigung der DDR und der Bundesrepublik Deutschland.
  • Checkpoint Charlie: Urlauber schnuppern Geschichte an dem Standort, wo einst der wichtigste Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin verlief.
  • Holocaust Mahnmal: Das Denkmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden Europas ist ein ergreifendes Ziel der Stadtbesichtigung.
  • Reichstag: Der Sitz des Deutschen Bundestags ist ein Muss jeder Berlinreise. Die begehbare Glaskuppel ist insbesondere zum Sonnenuntergang eines der Highlights.
  • Gendarmenmarkt: der schönste Platz der Hauptstadt mit Deutschem und Französischem Dom sowie dem Königlichen Schauspielhaus.

Top 2 Insidertipps

  • Berlin Welcome Card: Um die Stadt bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu entdecken, empfiehlt sich die Berlin Welcome Card. Hier sind die Fahrten mit U-, S-Bahn und Bussen ebenso enthalten wie rund 200 Rabattangebote und ein Berlin Guide inklusive Stadtplan. Die Gültigkeit beträgt zwischen 48 Stunden und sechs Tagen.
  • Wer sich auf einer Städtereise entspannt zurücklehnen und dennoch etwa zu sehen bekommen möchte, der kann Berlin per Schiff erkunden. Es gibt Touren auf den Seen der Stadt sowie der Havel. Die Innenstadt entdecken Besucher im Rahmen einer Spreefahrt, auf der unter anderem Museumsinsel, Fernsehturm und Reichstag passiert werden.

Aktivitäten und Ausflüge

Berlin ist umgeben von traumhafter Natur mit Seen, Grünflächen und Wäldern, die sich ideal für Outdoorbegeisterte eignen. Wer die Umgebung entdecken möchte, sollte einen Abstecher nach Brandenburg einplanen.

Stand-up-Paddeln auf der Spree

Freibäder, Strandbäder und Badeseen in und um Berlin laden die Camper zu zahlreichen Wassersportaktivitäten ein. Neben Schwimmen können Gäste am Wannsee auch Surfen und Rudern. Wasserski und Wakeboardfahrten werden unter anderem in Zossen angeboten. Wer sich in der neuen Trendsportart Stand-up-Paddeln üben möchte, darf dies unter anderem auf der Spree machen.

Radtouren in der Natur oder in Citylage

Sowohl die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, als auch die malerische Landschaft können perfekt auf einem Fahrradausflug erobert werden. Für Naturliebhaber eignet sich eine Spreerunde genauso wie eine Tour zu Schwielowsee oder Müggelberg. Urlauber, die lieber die geschichtsträchtigen Höhepunkte der City abradeln, können auf einer 21 km langen Route unter anderem Berliner Dom, Unter den Linden, Brandenburger Tor und die Siegessäule bestaunen.

Brandenburg

In Brandenburg gibt es einiges zu sehen. Technisch Interessierte können einen Abstecher zum Besucherbergwerk in Lichterfeld einplanen. Eine Kahnfahrt im Spreewald mit Schmalzstulle und traditioneller Gurke sind beliebt bei Alt und Jung. Romantisch wird es bei einem Ausflug zum bezaubernden Schloss Rheinsberg am Ostufer des Grienericksees.

Events

Februar

  • Berlinale: Jedes Jahr werden im Rahmen der internationalen Filmfestspiele die besten Beiträge aus aller Welt gekürt. Neben den Veranstaltungen in Cannes und Venedig ist die Berlinale eine der bedeutendsten Veranstaltung des europäischen Films.

Mai

  • Karneval der Kulturen: Eine bunte und unterhaltsame Veranstaltung, bei der Menschen verschiedenster Kulturkreise begeistert an einem Straßenumzug teilnehmen und ihren Anliegen künstlerischen Ausdruck verleihen. Über vier Tage finden Konzerte, eine bunte Mitmachoase und abwechslungsreiche Gastronomieangebote statt.

Juni - Juli

  • Fête de la Musique: Jedes Jahr zur Sommersonnenwende finden über die ganze Stadt verteilt Livemusik-Konzerte statt.
  • 48 Stunden Neukölln: Bei dem spannenden Kunstfestival finden zahlreiche Ausstellungen und kreative Aktionen statt.
  • Berliner Volksfestsommer: Auf dem zentralen Festplatz stehen Schaustellerbuden und rasante Fahrgeschäfte. Für Stärkung nach einer Karussellfahrt sorgen die zahlreichen Gastronomen des Berliner Volksfestsommers.

Dezember

  • Dezember Weihnachtsmärkte: Im Winter lohnt es sich, die vielen großen und kleinen Weihnachtsmärkte der Stadt zu entdecken. Der größte findet jedes Jahr am Alexanderplatz statt.