Camping für Angler

642 Ergebnisse
1 - 18 von 642 Campingplätzen
...

Die perfekte Erholung: Angeln und Camping

Den ganzen Tag an einem einsamen See, Flusslauf oder Meeresarm am Ufer oder auf dem Boot sitzen, das Wasser beobachten, die Angel auswerfen und am Abend den frischen Fang direkt auf den Grill werfen: So stellt sich jeder Hobby-Fischer Erholung pur vor. Und was gibt es besseres, als Angeln und Camping zu verbinden? Denn während die meisten Hotelbetreiber große Augen machen würden, wenn man ihnen abends den Fisch zur Zubereitung präsentiert, setzt sich das Naturerlebnis beim Zelten nahtlos fort. Der Fang kommt nach dem Angeln auf dem Campingplatz einfach frisch auf den Grill oder über das Lagerfeuer, während man nebenbei die Abendstimmung genießt.

Wo ein Erfolgserlebnis beim Angeln fast garantiert ist: Camping in Skandinavien

Natürlich nützt jede romantische Fischer-Vorstellung nichts, wenn das Zielgebiet nichts hergibt. Wer eine möglichst hohe Wahrscheinlichkeit möchte, dass ein ordentlicher Fisch am Haken zappelt, der sollte Skandinavien ansteuern. Vor allem Schweden und Norwegen sind der Inbegriff für Wildnis, Einsamkeit, Angeln und Camping. Mit fast 100.000 Seen zählt Schweden zu den wasserreichsten Ländern in Europa. Und an den meisten Gewässern ist Angeln möglich. Was das Fischen in Schweden besonders attraktiv macht, ist, dass auch Anfänger sich hier versuchen können. Anders als etwa in Deutschland braucht es dort keinen staatlichen Fischereischein. Eine Genehmigung für das jeweilige Gewässer muss man jedoch vorweisen. Die gibt es meistens gleich in der Nähe in einer der gut ausgewiesenen Verkaufsstellen. Dann steht dem Anglerglück nichts mehr im Wege.

Camper können sich auf die Jagd nach Barschen, Zandern, Hechten, Forellen und Saiblingen machen, die es in den Seen Schwedens reichlich gibt. Viele Campingplätze sind auf Angler bestens vorbereitet und bieten Angel-Zubehör zum Verkauf oder Boote zur Miete an. Auf vielen Plätzen bekommt man auch direkt die entsprechende Gewässerkarte. Wer eher Salzwasserfisch mag, wird in den Fjorden Norwegens fündig. Der reiche Bestand an Makrele, Dorsch, Lachs, Schellfisch, Heilbutt und Meerforelle macht die Region zum Paradies für Angler. Campingplätze gibt es entlang der Küste ebenfalls genug.

In Deutschland Angeln: Camping im Bayerischen Wald

Es muss aber nicht immer gleich Skandinavien sein. Wer einfach nur übers Wochenende die Einsamkeit beim Fischen sucht oder einen Angelausflug mit den Freunden plant, wird beispielsweise auch im Bayerischen Wald fündig. Die klaren Bäche, Flüsse, Seen und Weiher sind reich an heimischen Fischarten. Gute Möglichkeiten zum Fischen gibt es zum Beispiel am Regen und seinen Nebenflüssen, etwa der Rinchnacher Ohe zwischen Rinchnach und der Neigermühle. Dort gibt es einen großen Bestand an Bachforellen und Äschen. Auch Döbel, Hasel, Saibling, Wildkarpfen, Nasen und Koppen kommen vor. Es sind aber nicht alle Zonen für Gäste freigegeben. Besucher sollten also darauf achten, wo Fischen erlaubt ist und ihren staatlichen Fischereischein mitzuführen. ‚Camping Rotbrunn‘ in Neukirchen vorm Wald, ‚Regental Aktiv Camping‘ in Regen, das ‚Adventure Camp Schnitzmühle‘ in Viechtach und ‚Camping aqua hema‘ in Kreuzbach bei Blaibach sind übrigens bestens auf Angler und Wassersportler eingestellt.

Vor Bergpanorama angeln: Camping am Ossiacher See

Ein lohnenswertes Ziel für Angler zum Camping ist auch der Süden Kärntens. Am Ossiacher See können Urlauber die Angel mit Blick auf die umliegenden Berge auswerfen und dabei noch fette Beute machen. Rund 20 Fischarten schwimmen im See, neben Hecht, Karpfen und Aal auch echte Delikatessen wie Zander, Renke und Seeforelle – und sportliche Herausforderungen wie 2 Meter lange Welse. Angelkarten gibt es unter anderem beim Fischereiverein „Äsche“, der einen Großteil des Sees betreut. Wer Angeln und Camping verbinden will, findet zudem auf vielen Campingplätzen extra Angebote für Angler.

Abenteuer Hochsee-Angeln: Camping für Sportfischer in Kroatien

Wer zum Angel- und Camping-Urlaub ans Mittelmeer fährt, erlebt manchmal eine Enttäuschung. Denn viele Regionen sind überfischt. Oder sie bieten mit langen Sandstränden und wenig Versteckmöglichkeiten keine guten Lebensbedingungen für Fische. In Kroatien allerdings ist Angeln in Verbindung mit Camping ein Erlebnis. Die felsigen Ufergebiete und einsamen Küstenabschnitte nahe der Inseln bieten einen enormen Fisch-Reichtum und eine breite Palette verschiedener Fangarten, vom Spinnfischen bis zur Bleimontage. Besonders begehrt sind Dorade, Meeräsche und Makrele. Und wer es aufregender mag, kann im Sommer und Herbst beim Hochseefischen Erfolg haben. Campingplätze, auf denen der Fisch in der Abendsonne auf gegrillt werden kann, gibt es entlang der kroatischen Küste genug.