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Besonderheiten beim Camping in Bulgarien

Bulgarien liegt im südöstlichen Teil des Balkans und verbindet landschaftlich zwei Top-Bedingungen für alle Campingfans: Berge und Meer. In den zahlreichen Nationalparks im Hinterland und in der an der Grenze zu Griechenland kann man hervorragend Wandern gehen und sich in einem der Kurorte entspannen. Bansko und Borovets bieten beispielsweise exzellente Spas, Wanderwege und Sportmöglichkeiten für die Wintertage. In der Nähe von Sofia findet man im Witoscha-Gebirge einige der schönsten Campingplätze in Bulgarien. Praktisch ist hier die Kombination aus Natur und Kultur in der Metropole. An der Schwarzmeerküste warten traumhafte Strände auf die Besucher. Zudem lassen sich Ruinen aus der Römerzeit und der Epoche der Thraker und Byzantiner erkunden.

Anreise

Die Anreise mit dem Auto beziehungsweise Wohnmobil führt quer über den Balkan. Von Deutschland aus wird in der Regel zunächst Österreich durchquert. Anschließend geht es nach Ungarn, Rumänien oder Serbien. Schließlich erreicht man den Norden von Bulgarien und kann entweder die Gebirge im Südwesten oder die Küste im Osten wählen. Wer von Ostdeutschland oder Berlin nach Bulgarien fährt, kann über Tschechien und die Slowakei abkürzen. Hier sind die Mautgebühren deutlich niedriger als in Österreich. Bei Fahrten über Serbien verlassen die Reisenden für kurze Zeit Europa. Ein Personalausweis reicht für die Einreise aus. Auf dem Weg nach Bulgarien lohnen sich Zwischenstopps in den Donaustädten Wien, Bratislava und Budapest. Zudem sind Novi Sad und Belgrad in Serbien sowie Timisoara und Bukarest immer eine Reise wert. Wer nach Sofia möchte, begibt sich am besten auf die Strecke über Serbien. Die Schwarzmeerstädte Warna, Sonnenstrand, Burgas und Goldstrand lassen sich einfacher über Bukarest erreichen. Von München aus sind es etwa 1.600 km, von Köln und Hamburg aus 2.200 km und von Berlin aus 1.900 km.

Reiseziele in Bulgarien

In Bulgarien können Urlauber vor der Kulisse traumhafter Balkangebirge wie des Pirin, des Rila und des Witoscha übernachten. Camping ist außerdem an der malerischen Schwarzmeerküste möglich.

Schwarzmeerküste

An der Schwarzmeerküste finden Urlauber zahlreiche Campingplätze, an denen man traumhafte Strände genießen und erleben kann. Speziell Badeorte wie Sonnenstrand, Nessebar, Goldstrand und Sweti Konstantin gelten als Top-Destinationen mit sommerlichen Partys, Wassersport, Konzerten und vielem mehr. Für Familien werden hier Ausflüge und Unterhaltungsshows organisiert. Städte wie Warna und Burgas bieten kulturelle Highlights und Sehenswürdigkeiten. Nessebar ist mit seinen antiken Kulturgütern Teil des UNESCO-Welterbes.

Rila-Gebirge

Mit Höhen von über 2.900 m sind das Rila- und das südlich davon angrenzende Pirin-Gebirge echte Highlights für Wanderer und Naturfans. Auf einer Erkundungstour kann man zu einem der 150 Höhenseen auf mehr als 2.100 m aufbrechen. Eine kulturelle Attraktion in der Region ist das UNESCO-geschützte Rila-Kloster. Für Begeisterung sorgen vor allem die prächtigen Fresken im Inneren. Architektonisch sind die Gebäude aus dem Mittelalter, zum Beispiel die Chreljo-Kirche, eindrucksvoll.

Sofia und Witoscha

In Sofia gibt es bekannte Sehenswürdigkeiten wie die monumentale Alexander-Newski-Kathedrale aus der Zeit um 1900, die mittelalterliche Bojana-Kirche und Banja-Baschi-Moschee mit den umliegenden Thermalanlagen beeindruckend. Nur wenige Minuten trennen Naturfans in Sofia vom Witoscha-Gebirge – dessen schneebedeckten Kuppen bilden die Kulisse der Großstadt.

Beste Reisezeit

Zum Camping eignen sich in Bulgarien die warmen Monate des Jahres. An der Küste des Schwarzen Meeres ist die Hauptsaison im Sommer angesiedelt. Speziell im Juli und August können die Badegäste bei bis 25 Grad Celsius im Wasser schwimmen gehen. Die Außentemperaturen liegen zu diesem Zeitpunkt bei etwa 27 bis 29 Grad Celsius. Wanderfans kommen am besten im Frühjahr und Herbst nach Bulgarien, vor allem, wenn die niedrigeren Lagen erkundet werden sollen. Dann ist es mit zwischen 17 und 23 Grad Celsius etwas milder. In den Bergen ist es ganzjährig deutlich frischer. Aufgrund der hohen UV-Strahlung sollte Sonnenschutz dennoch stets dabei sein. In Sofia kann man ganzjährig zum Sightseeing aufbrechen. Die beste Jahreszeit umfasst jedoch die Monate von April bis Oktober.